A definitive guide to SEO – Das Technische Setup

von | Mai 20, 2015 | Allgemein, Premium, SEO | 0 Kommentare

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Die technischen Voraussetzungen

Aller Anfang ist schwer und mit etwas Aufwand verbunden. Die folgenden drei Unterlektionen sind für die Ausführung durch einen Webadministrator oder Entwickler bestimmt und setzten die vollen Zugriffsrechte auf Ihre Website, den Webserver und ein allgemeines Verständnis von HTML voraus. Wir werden nun die eigene Webseite mit den Google Services verknüpfen und danach den Codeaufbau Ihrer Webseite so verbessern, dass Google Ihre Webseite einfach lesen kann.

Ich empfehle Ihnen die Nutzung des CMS WordPress, da es auf die Optimierung von Inhalten besser ausgelegt ist als die meisten anderen. Weiterhin gibt es durch PlugIns,  wie WordPress SEO von YOAST oder Google Analytics Dashboard for WP, die Möglichkeit komplexe technische Dinge ohne technische Kenntnisse umzusetzen. So z.B. die Verknüpfung von Google Analytics und den Webmastertools mit der eigenen Webseite.

Die korrekte Verbindung der Google Services mit Ihrer Webseite erlaubt die Synchronisation der Nutzungsdaten Ihrer Webseite mit den offenen Google Datenbanken, welche über die unterschiedlichen Services einsehbar sind. Dies ist essentiell für aussagekräftige Zahlen zum Nutzerverhalten auf Ihrer Webseite und in den Google Suchergebnissen. Wir wollen damit den Marketiers und Produktdesignern unseres Unternehmens später helfen, die Auswertungen über erfolgreiche Kampagnen selbständig durchzuführen. Ebenso kommt Ihnen dies bei Ihrem eigenen Job zugute, da Sie weniger Arbeiten müssen.

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1.1. Google Services untereinander und mit der eigenen Webseite verbinden

Zunächst müssen wir einen Google Account einrichten und die Services „Webmastertools„, „Analytics„, „AdWords“ und „Google+“ aktivieren. Sie brauchen dazu nur ein (1) Google Konto, mit dem Sie alle Services steuern. Um nicht Administratoren bestimmte Zugriffe auf Daten zu gewähren, erstellen Sie weitere Google Konten und geben diesen dann z.B. Zugriff auf ein bestimmtes Google Analytics Webproperty.

1. Webmastertools

Fügen Sie nun Ihre Webseite den Webmastertools hinzu und bestätigen Sie sich als Besitzer. Dazu gibt es viele Möglichkeiten die Google Ihnen ausführlich erklärt. Ich empfehle die Nutzung eines Meta-Tags, welches Sie in den Head-Bereich Ihrer Webseite einfügen. Dadurch müssen Sie keine Dateien per FTP auf Ihre Server laden und haben direkt schon eine wichtige Tür für Abschnitt 1.3 geöffnet.

2. Analytics

Wechseln Sie nun zu Ihrem Google Analytics Account und richten Sie ein Webproperty für Ihre Webseite ein. Es empfiehlt sich den Namen Ihres Unternehmens als Konto zu wählen. Da Sie mehrere Webproperties pro Konto verwalten können, aber nur ein Property pro Webseite brauchen, können Sie somit auch für Ihre Kunden hier eine gute Ordnung schaffen. Zur korrekten Verarbeitung der Daten müssen Sie nun den Tracking-Code in den Head-Bereich Ihrer Website einfügen. Ist dies geschehen, verknüpfen Sie das Property mit den Webmastertools, dies ist für die korrekte Übergabe der Suchanfragen an Ihr Analytics Konto notwendig und ermöglicht es Ihnen später exakte Zahlen zu erhalten. [Anleitung zur Verknüpfung]

3. AdWords

Rüber zu Google AdWords! Klicken Sie sich durch die Kontoeinrichtung und hinterlegen Sie keine Kontodaten (es sei den Sie wollen tatsächlich mit AdWords werben, dann können Sie dies natürlich tun). Danach wechseln Sie wieder zu Ihrem Analytics Konto und wählen in der Verwaltung bei Ihrem Property die entsprechende Verknüpfung für AdWords aus. Setzen Sie einen Haken bei Ihrem Konto und schon steht die Verknüpfung. Achten Sie auch hier auf eindeutige Namen, damit Sie sich nicht selber verwirren.

4. Google+

Nun zum „sozialen“ Teil des technischen Setups. Erstellen Sie ein Google+ Konto und achten Sie darauf eine reale Person zu nehmen, mit richtigem Foto und wahren Angaben. Machen Sie so viel Angaben wir möglich um dem Profil ein hohe Relevanz zu geben. Danach erstellen Sie über das Profil eine Google+ Seite und auch hier wieder alles richtig eingeben und je mehr desto besser.

Wichtig ist beim Abschnitt Webseiten und Blogs Ihre Webseiten URL zu hinterlegen. Geben Sie hier Ihre Domain an und nicht irgendwelche „/redirect/“ Sublinks, dass will niemand und Google erst recht nicht sehen. Denken Sie hierbei auch an einen Ansprechenden und Korrekten Titel für diesen Link. (Eventuell sind für die Ausarbeitungen die Vertriebsmitarbeiter Ihrer Firma sehr hilfreich)

Bei Suchmaschinen- und Besucheroptimierung geht es um Marketing und Vertrieb. Wenn Sie nicht bereit sind Ihre Daten, Meinungen und Produkte in die Öffentlichkeit zu tragen, dann werden Sie auch keinen Erfolg haben. Datenschutz und Privatsphäre sind wichtige Dinge und werden auch von uns in höchstem Maße geschätzt und respektiert, aber Sie wollen hier einen Werbeeffekt maximieren und dafür müssen Sie nun einmal offen und authentisch über sich und Ihre Produkte reden.

1.2 Codecheck und Aufbau der eigenen Webseite

Nun zum wirklich spannenden Teil. Der strukturelle Aufbau Ihrer Webseite ist heute wichtiger den je, nur ist der Zweck ein ganz anderer geworden. Mit der Einführung des Internets brauchte man unterschiedliche Auszeichnungen (Tags) um dem Webbrowser bestimmte voreingestellte Parameter zur Interpretation des Codes mitzugeben, welcher daraufhin die Tags korrekt positionieren und anzeigen konnte. Damals war das Internet und Webseiten mehr wie ein Sachbuch. Wenig Bilder, viel Text, Schwarz auf Weiß. Für Google hat sich dies nicht verändert. Das erste was die Suchmaschine tut ist den Code Ihrer Seite von oben bis unten zu lesen und Referenzpunkte für die Suchanfrage zu finden. Ist diese Struktur selbsterklärend und klar gegliedert, so belohnt Google Sie dafür. Ist Ihr Code wir Kraut und Rüben geschrieben und lediglich Ihr CSS sorgt für ein ruhigeres Bild vor dem Betrachter, so gefällt Google das weniger.

Warum dies genau so ist werden wir in Abschnitt 2.1 lernen.

Zunächst einmal sollten Sie folgende Regeln beachten und Ihren Website Code hinsichtlich der folgenden Dinge überprüfen:

  1. Das erste Textelement sollte ein <h1> Tag sein, welches die Überschrift der Seite trägt.
  2. Auf <h1> sollte nur noch <h2> usw. folgen und kein weiteres <h1> Element.
  3. Die <h1-6> Tags müssen logisch sinnvoll auf einander folgen, also nicht <h1> <h3> <h2> <h4>.
  4. Volltext sollte in <p> Elemente gegliedert sein und nicht in <i>,<b> oder <div>.
  5. Jedes Bildelement sollte im ALT Parameter ein sinnvolle Beschreibung des Bildes führen.

Diese Regeln sind unerlässlich. Google liest Ihre Webseite von oben nach unten und Sie lesen auch nicht erst den Abschnitt und dann die Überschrift um sich schnell zu vergewissern, dass die Antwort auf Ihre Frage in einem Text verborgen ist. Außerdem sollten Sie neben diesen offensichtlichen auch im Verborgenen bestimme Hilfen für Suchmaschinen bereitstellen. So ist es wichtig auf folgende Meta-Tags im Head-Bereich zu achten:

  1. Title – Trägt den Titel der Seite
  2. Description – Trägt eine kurze (155 Zeichen) Beschreibung der Seite
  3. Author – Ist vorhanden und verifiziert
  4. OG-Tags – Sind korrekt gesetzt für Facebook und Google+

Mit diesen Angaben kann sich Google nun sicher sein, dass Sie der richtige Helfer zur Beantwortung einer Frage für einen Suchenden sind. Scheuen Sie sich nicht Ihre Website komplett zu überarbeiten, falls diese Punkte nicht erfüllt sind. Es lohnt sich für Sie doppelt, denn Sie setzen sich mit Ihrer Webseite wie mit einem Sachbuch auseinander und versuchen es Ihrem Besucher leichter zu machen.

Einer der wenigen Gründe warum viele Menschen Google positiv gegenüberstehen ist, dass die Suchmaschine uns jeden Tag weiterhilft. Helfen Sie Ihren Besuchern weiter, so werden diese es ebenfalls entlohnen.